Medal of Honor – Allied Assault Spearhead (Add-On)


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Medal of Honor: Allied Assault gilt mit seiner dichten Atmosphäre, den spannenden Missionen und dem großartigen Multiplayer-Modus als einer der besten Ego-Shooter überhaupt. Nur das allzu abrupte Ende der Solo-Kampagne stieß vielen Fans sauer auf. Damit so etwas nicht noch einmal vorkommt, erzählt Medal of Honor: Spearhead, das erste offizielle Add-on zum Shooter-Hit, in neun Missionen eine komplett eigenständige Geschichte, die vom berühmten D-Day im Juni 1944 bis zum Ende des Krieges reicht. Doch abgesehen von den neuen Einsätzen, mehreren neuen Spielermodellen, acht neuen Feuerwaffen und sechs zusätzlichen Granatentypen ist mehr oder weniger alles beim Alten geblieben.

Die Einzelspielerkampagne von Spearhead beginnt höchst spektakulär an Bord eines britischen Flugzeugs der sechsten Luftlandedivision in 3.000 Fuß Höhe. Es ist D-Day, und es ist Ihre Aufgabe, das von den Nazis besetzte Frankreich zu befreien. Hierzu springen Sie aus dem Flieger — mitten hinein ins Sperrfeuer der deutschen Flak-Geschütze, und schon sausen Ihnen die Kugeln derart realistisch um die Ohren, dass man automatisch den Kopf einzieht. Sind Sie schließlich mehr oder weniger heil unten angekommen, besteht Ihre erste Aufgabe darin, sich wieder zu Ihrer Einheit durchzuschlagen. Danach verschlägt es Sie nach Belgien, zur Ardennen-Offensive und nach Berlin, wo es schließlich im April 1945 gilt, durch die Häuserruinen der in Trümmern liegenden Millionenstadt sicher zum Führer-Hauptquartier zu gelangen. Dort sollen Sie geheime Dokumente aus einem Tresor stehlen, ehe Sie mithilfe der Truppen der Roten Armee eine Brücke halten müssen, bis Verstärkung eintrifft.

Die neuen Missionen schaffen es, die Spannung und die bedrückende Kriegsatmosphäre aufrechtzuerhalten, bis der Abspann über den Monitor flimmert. Dass MOH-Veteranen maximal sechs bis acht Stunden brauchen werden, um so weit zu kommen, ist das einzige Manko dieser ambitionierten Mission-CD. Dafür freuen sich Online-Spieler über acht neue, sehr große Deathmatch-Karten und einen komplett neuen Spielmodus namens “Tug of War”. Hier müssen zwei Teams bestimmte Aufgaben erledigen, wie zum Beispiel ein deutsches U-Boot kapern oder für bestimmte Zeit eine strategisch wichtige Stellung halten. Es dauert zwar ein wenig, bis man die beste Vorgehensweise für die einzelnen Karten herausgefunden hat, doch dann macht “Tug of War” so großen Spaß, dass man Spearhead allen MOH-Fans trotz der relativ kurzen Spieldauer im Einzelspielermodus nur wärmstens ans Herz legen kann. Zumal kein anderer Ego-Shooter derzeit ein so intensives Spielgefühl vermittelt. –Andreas Kasprzak

Pro:
Detaillierte, realistische Grafik Grandiose Sound-Kulisse Neun neue Einzelspielermissionen Acht neue Deathmatch-Karten Neuer Multiplayer-Modus: “Tug of War” Abwechslungsreiche Einsätze Kontra:
Insgesamt zu kurz Stellenweise unfair